Uijj...Manpanga Inslä
Nach tagelanger Irrfahrt über sämtliche Weltmeere lichten sich die Nebel. Chümmel und Bartholomäus stranden auf einer merkwürdigen Insel. Von Bewohnern keine Spur, nur ein seltsames Geräusch ist ab und an zu hören. Es kümmert die beiden vorerst wenig. Froh, gerettet zu sein, widmen sie sich den Alltäglichkeiten wie Essen, Schlafen und lautem Denken. Das Gefühl, nicht die Einzigen dieser kleinen Welt zu sein, erwacht in ihnen erst, als es schon fast zu spät ist. Die Insel wird kleiner und kleiner, sie verliert an Luft! Chümmel mit seinen Angelhaken und Bartholomäus mit seinem Sonnensegel, haben ihr neues Zuhause in eine gefährliche Schieflage gebracht. Jetzt machen sie sich gegenseitig Vorwürfe, was die Situation auch nicht verbessert. Da taucht der geheimnisvolle Fremde, der Hüter der Insel, auf. Nach anfänglichem Schrecken lernen sie ihn kennen und schätzen, obwohl sie kein Wort seiner eigenartigen Sprache verstehen. Gemeinsam retten sie sich vor dem drohenden Untergang. Chümmel und Bartholomäus begreifen allmählich, dass ihr Überleben auf der Insel nur in allseitiger Achtung möglich ist.
Eine Kindergeschichte ab 6 Jahren über Immigration, Kultur und Akzeptanz des Fremden.
Regie: Ueli Bichsel
Spiel: Rico Koller, Barbara Stehli, Marc Locatelli
Bühne: Bichsel/Koller
Kostüm: Nina Schweiter
Thematischer Hintergrund
Ein clowneskes Theaterstück... da wird in erster Linie viel gelacht. Am meisten
natürlich über die Missgeschicke der beiden Hauptfiguren Chümmel
und Mäus. Überall dort, wo sie Ihre Ideen in die Tat umsetzen, geht irgend
etwas schief.
Gleichzeitig wirft die Inselgeschichte Themen auf, die man mit den Kindern
nach der Vorstellung aufgreifen kann. Chümmel und Mäus finden nach
langer Seefahrt endlich ein Zuhause… was bedeutet es „ein Zuhause zu
haben“? Wenn man sein Zuhause verlassen hat, um sich ein neues Zuhause
zu suchen, ist man dann am neuen Ort willkommen? Wie passt man sich
eigentlich dem neuen Zuhause an?
Nebst dem Thema Freundschaft, welches bereits im Stück „Die Kikerikiste“
aufgegriffen wurde, widmet sich das Stück auf verspielte und unkonventionelle
Art und Weise den Themen Integration, Respekt und Akzeptanz des
Fremden und bietet damit viel Stoff für Diskussionen aber auch zum stillen
Nachdenken.
Rahmenbedingungen für eine Aufführung
Zielgruppe: 1. Kindergarten bis 4/5. Schuljahr
Dauer: 60 Minuten
Sprache: Mundart
Max. Zuschauerzahl: 200
Kosten: Nach Absprache
Spieldaten nach Absprache
Technik
Raumerfordernis: Eine freie Spielfläche von 6m Breite, 4.5m Tiefe, 3.5m (mind. 3m) Höhe
Licht/Ton: Wird vom Theater Dampf gestellt. Licht mind. 16 Ampère abgesichterter Anschluss. Das gesamte Licht- und Tonmaterial kann vom TheaterDampf bereitgestellt werden.
Dieses Projekt wurde unterstützt von: Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Migros Kulturprozent,
Ernst Göhner Stiftung, Gemeinde Wetzikon, THR Rüegg & Partner AG, Treuhandgesellschaft, FHS Geomatik AG, Leder Locher AG, Wallisellen