Die Kikerikiste (abgespielt)

Für Menschen ab 5 Jahren
Regie: Ueli Bichsel

Ein clowneskes Theaterstück über Freundschaft, Neid und Versöhnung; aus dem Leben der "Grossen" entnommen.

 

Für Menschen ab 5 Jahren

 

Bartomoläus und Kümmel sind Freunde. Auch wenn sie manchmal miteinander streiten, besonders darüber, wer die schönste Kiste hat - unterschiedlicher könnten sie nämlich gar nicht sein. Jedem der beiden ist seine Kiste das Ein und Alles, sein „Lifestyle“: Er schläft, wohnt und spielt darin und sie wird nach dem Motto „My home is my castle“ verteidigt.

Das alltägliche Gerangel um den Titel der besten und schönsten Kiste wird eines Tages unterbrochen durch die Ankunft eines geheimnisvollen Fremden. „Ernst der Pauker“ weckt in Bartolomäus und Kümmel die Lust, Marschieren zu lernen. Mit seiner Pauke gewinnt er das Vertrauen der gutgläubigen Nachbarn, spielt sie gegeneinander aus und klaut ihnen nicht nur die Kisten, sondern zerstört auch beinahe ihre Freundschaft...

Die „Kikerikiste“ ist ein clowneskes Spiel um die Tücken des Besitzes, um Machtgelüste, ums Teilen können und um den Wert echter Freundschaft.

Das Stück von Paul Maar - Schöpfer der bekannten Geschichten vom Sams - gehört zu den meist gespielten Werken im deutschen Kindertheater. Seit 1972 wurde „die Kikerikiste“ nicht mehr in der Schweiz aufgeführt und wurde nun, nach 30 Jahren, von Regisseur und Schauspieler Ueli Bichsel mit witzigen Dialogen und einer Portion Slapstick neu inszeniert.

Regie: Ueli Bichsel
Autor: Paul Maar
Spiel: Rico Koller, Barbara Stehli, Marc Locatelli
Uebersetzung: Rico Koller
Ton: Ramon Orza
Bühne: Bichsel/Koller
Kostüm: Verena Stehli


 

Philosophischer Hintergrund
 

Freundschaft kann nicht erzwungen werden, so wenig wie die Liebe.

"Ich wott nüme din Fründ si!", sagt Kümmel zu seinem Freund Bartholomäus. Das Thema „Freundschaft“ betrifft alle, ganz besonders Kinder und Jugendliche. Die ersten Erfahrungen mit der Freundschaft sind wichtige Schritte auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Sich einem ausgesuchten Mitmenschen anvertrauen, ihm die tiefsten Gedanken und geheimsten Wünsche zu offenbaren, aber auch zuhören und nachempfinden zu können, das will gelernt sein. Ebenso der Erhalt einer Freundschaft, sie bedarf der sorgsamen Pflege.

Durch die moderne Völkerwanderung prallen unterschiedliche Kulturen aufeinander. Eine Antwort auf diese Herausforderung kann lauten: weniger die Unterschiede verteidigen, als vielmehr die Gemeinsamkeiten finden. Das schafft Vertrauen und Freunde. Die Vielfalt bereichert die Einheit. Freundschaft kann zwar nicht erzwungen werden, sowenig wie die Liebe, aber sie muss ein Thema sein, das genauso wichtig ist, wie die Liebe.

Mit unserer Inszenierung "Die Kikerikiste" bietet wir Stoff zu dieser wichtigen Diskussion.

 

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